Einträge von Admin

„Was wäre ein Kurort ohne Kurhaus“

18.02.2015 – stk Bad Bevensen. „Mit klammer Hand nahm Oberkreisdirektor Berger den Hammer und ließ ihn auf die Ziegel niedersausen.“ Mit diesen Worten beschrieb die AZ im November 1975 die Grundsteinlegung für ein Kurhaus in Bad Bevensen. 40 Jahre später zitierte Bürgermeister Martin Feller den Satz an gleicher Stelle: Gestern legte er zusammen mit Landrat […]

„Bananen und Apfelsinen, das ist nicht das Leben“

13. November 1989 – mr Uelzen. „Ich kann’s eigentlich noch gar nicht richtig fassen, daß ich jetzt drüben bin.“ Der junge Mann, dessen Miene eine Mischung aus Begeisterung und Unglaube widerspiegelt, lehnt lässig in der Mittagssonne an seinem braunen Wartburg. Auf der Motorhaube stehen vier Mini-Flaschen Wodka, gekauft in Uelzen für 1,99 Mark das Stück. […]

Aufnahmelager „brechend“ voll

8. November 1989 – „dpa München. Der Massenansturm von DDR-Flüchtlingen über die offene CSSR-Grenze droht die Aufnahmekapazität der 50 Erstaufnahmelager in Bayern zu sprengen. „Fast alle sind brechend voll“, hieß es dazu beim Bundesgrenzschutz (BGS). Allein bis gestern abend suchten nach Schätzungen der Behörden seit dem frühen Montag morgen knapp 15 000 DDR-Bürger eine Unterkunft […]

Kneipp-Plakette für Bevensen

4. September 1967 – „Die Verantwortlichen für die Entwicklung Bevensens zum Kurort erlebten im Kurmittelhaus einen bemerkenswerten Augenblick: Im Beisein von Bürgermeister Twellhegen, Stadtdirektor Wagenknecht, Dr. med. Dumrese (Vorsitzender des Bevenser Kneipp-Vereins) und dem Fachpersonal überreichte der Bezirksleiter des Kneipp-Bundes, Dr. Kleinknecht (Nienburg), dem Leiter der Kur- und Badeverwaltung H.W. Garber – und damit der […]

Auf dem Wege zum Thermalbad

5. Juni 1964 – „Wie die AZ bereits berichtete, hat die Deutsche Erdöl-A.G. Hamburg aus Anlaß ihrer Bohrungen nach Erdöl [Anm.:Erdgas] beim Bohrloch „Seedorf 2″ in einer Tiefe von etwa 2850 m einen starken Zufluß von Salzsohle unter hohem Druck von 392 atü mit einer Lagerstättentemperatur von 105 Grad Celsius festgestellt.[…]“    

Solevorkommen bei Bevensen

1. Juni 1964 – Die Allgemeine Zeitung berichtet über die am 24. Mai entdeckte Quelle. „Die Bohrung nach Erdgas an der B4 bei Bevensen hat in einer Tiefe von 2830 m die dort erwarteten Solevorkommen erreicht. Das ist zwar keine Sensation, sondern eine Bestätigung der vorausgegangenen Untersuchungen. Die Temperatur der kohlensäurehaltigen Sole beträgt 150 °C […]